Sensation in Russland! 1 Hektar Land auf Lebzeiten im Fernen Osten

Verfasst von Erdenherz.

Eine Neuigkeit verbreitete sich heute wie ein Lauffeuer in den russischen Medien: der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin hat der Idee zugestimmt, jedem Bürger des Fernen Ostens, einen Hektar Land zu übertragen.

Der Ferne Osten ist einer von 8 (mit Krim 9) Föderationskreisen Russlands, mit einer Fläche von mehr als 6,2 Mio. Quadratkilometern (was etwas mehr als ein Drittel der gesamten Föderation ausmacht). Diese Region ist ein unendlich weites Land und eines der am dünnst besiedelsten Gebiete der Erde: 1 Einwohner pro km² – 6 Millionen Menschen zusammen.

Der Präsident sieht zum einen die Entwicklung und Besiedelung des Fernen Ostens vor, zum anderen geht es darum, als Staat unabhängig von auslänischen Lebensmittelexporten zu werden. Gefördert werden auch kleinere Agrar- und Forstwirtschaftsunternehmen. Das Besondere an dem neuen Gesetz: Im Gegensatz zu früheren Gesetzen zur Förderung der bäuerlichen Familienkultur, durch die russischen Bürgern steuerfreie Landstücke für den Gemüseanbau zur Verfügung gestellt wurden (und werden), gibt es im Fernen Osten nun auch die Möglichkeit ein Haus auf diesem Land zu errichten.

Nach dem einem Menschen, einer Familie oder einer Firma kostenlos ein Hektar Land (10.000m²) übertragen wurde, soll (nach) 5 Jahre(n noch einmal) kontrolliert werden, ob das Landstück auch tatsächlich bewirtschaftet wird. Danach wir das Land (wenn es gut gepflegt wird) demjenigen übertragen.

Bereits vor kurzem schrieb die „Agrarzeitung“, dass in Russland ab 2015 die biologische Landwirtschaft gesetzlich geregelt werden soll. Laut dem Außenbüro des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA), sind mehr als 50% der Russen bereit, Bioprodukte zu kaufen (bisher lag der Marktanteil bei 0,1%).

Der Oblast Belgorod, an der Grenze zur Ukraine, war den Ideen Anastasias als erstes gefolgt. Dort leben bereits Familien wieder auf einem 1 Hektar großen Familienlandsitz…

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Erdmagnetfeld schwächt sich 10x schneller ab

Die neuen Daten der Sattelitengruppe „Swarm“ haben ergeben, dass sich das Erdmagnetfeld 10x schneller abschwächt als bisher gedacht. Die Entwicklungen werden als signifikant eingestuft. Während die allgemein anerkannte Wissenschaft bis vor wenigen Tagen noch davon ausging, dass sich der Magnetische Polsprung, der sich (nach Einschätzungen der Forscher) seit 780.000 Jahren nicht mehr ereignete und eigentlich längst überfallig wäre, in frühestens 2000 Jahren ereignen werde.
Es sind die allerersten Bilder, die Swarm zur Erde sendete. Das Bild unten zeigt die massive Abschwächung (blau) über dem Südatlantik und die stärksten Zonen über Nordamerika, Sibirien und Westaustralien. In diesem Video können Sie die Veränderungen des Magnetfelds seit Januar beobachten: http://www.youtube.com/watch?v=1OgRpLaeZBo#t=24
erdmagnetfeld
                      Copyright: ESA/DTU Space
Das Erdmagnetfeld dient dem Zweck, Mutter Erde vor Sonnenstürmen, Meteoriten und Ähnlichem zu schützen. Die Verschiebung des magnetischen Nordpols in Richtung Sibirien (wissenschaftlich bereits seit einigen Jahrzehnten beobachtet) führt dazu, dass der geographische Nordpol längst nicht mehr mit dem Magnetischen übereinstimmt, Flughäfen bekommen im Abstand von wenigen Wochen neue Koordinaten. Während man bisher eine magnetische Polverschiebung in 2000 (manche Quellen gaben 3000-4000) Jahren annahm, kann sich der Wechsel offenbar doch schon sehr viel früher ereignen.
Bereits im Juni 2013 hatte ich erfahren, dass statt der bisher max. 60 Meilen pro Jahr (Verschiebung des magnetischen Nordpols), sich der Pol im ersten Halbjahr bereits um 130 Meilen in Richtung Sibirien bewegte (Eine Meile pro Tag). http://www.zengardner.com/the-shift-is-on-magnetic-north-pole-now-racing-a-mile-a-day/
Urvölker wie die Maya haben den Polsprung für diese Zeit vorraus gesagt, einen genauen Termin nannten sie nicht, jedoch ein Zeitfenster. Und das reicht von 2007 – 2015. Das Erdmagnetfeld schwächt sich, wie wir wissen, seit 500 Jahren ab, seit einigen Jahrzehnten hat sich die Entwicklung verstärkt und die Pole haben angefangen zu wandern.