Russland untersagt Zucht von Kunsttieren und regulären Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen!

Nur wenige Stunden nach Bekanntwerden des Ausgangs des britischen Referendums zum EU-Verbleib stimmte die russische Staatsduma für ein Gesetz, welches den landwirtschaftlichen Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen untersagt.¹

„Eines ist sicher: Durch die Krise in Russland konzentrieren sich die Überlegungen auf die wesentlichen Fragen des Lebens.“ F. William Engdahl²

Laut „Agrarheute“ dürfe zukünftig kein Saatgut mehr ausgebracht werden, welches gentechnisch hergestelltes Material enthält, also nicht „Ergebnis der natürlichen Prozesse“ ist. Ebenfalls unter Strafe stehe zukünftigt die Zucht von Kunsttieren.³

„Das Ministerium für Landwirtschaft ist strikt gegen GVO. Russische Produkte werden sauber bleiben.“ Alexander Tkatschow, Agrarminister¹

Laut dem Politikwissenschaftler F. William Engdahl, der das Ereignis bereits als Schwarzen Freitag für die GVO-Lobby bezeichnete, berechtige das Gesetz die Regierung zudem dazu, die Einfuhr gentechnisch veränderter Organismen zu verbieten.¹

Ich beglückwünsche Russland zu dieser zukunftsweisenden Entscheidung. Man bedenke, dass dieser Staat einen Anteil von 11,5% an der Weltlandfläche hat. Möge auch die (vom Gesetz bisher ausgenommene³) Forschung auf dem Gebiet der gentechnisch manipulierten Organsimen bald eingestellt werden und die Rückbesinnung auf die natürlichen Lebensgrundlagen voranschreiten. Nochmals herzlichen Glückwunsch!

Quellen
¹ Bericht von F. William Engdahl: http://t1p.de/545x
¹ Quelle des Zitats des Agrarministers: http://t1p.de/545x
² Quelle des Zitats von F. William Engdahl: http://t1p.de/y5uw
³ Bericht von Agrarheute: http://www.agrarheute.com/news/russland-verbietet-gvo-anbau
Webseite von F. William Engdahl: http://www.williamengdahl.com

Atommüll ist recycelbar!

Hinweis II: Erdenherz ist nicht davon überzeugt, dass die Atomtechnologie eine Zukunft hat! Die Atomtechnologie zerstört vielmehr unsere Mutter Erde. Erdenherz sucht und berichtet über Möglichkeiten und Lösungen zur Beseitigung der Radioaktivität des atomaren Abfalls.

Hinweis: Update vom 11.05.2013 – diese Technologie ist wohl noch nicht ausgereift.

Die Zeitschrift Fusion im Jahre 2003:

Atommüllentsorgung mit Laserstrahlen

Die Halbwertszeit nuklearer Teilchen läßt sich mit relativ einfachen Mitteln drastisch verkürzen, wodurch das Problem der Endlagerung von Atommüll aus Kernkraftwerken umgangen werden könnte. So ist es einem Team um Ken Ledingham von der schottischen Universität Strathclyde gelungen, radioaktives Jod-129 mit einer Halbwertszeit von 15,7 Millionen Jahren durch indirekten Laserbeschuß in Jod-128 mit einer Halbwertszeit von nur 25 Minuten zu spalten. Die Forscher richteten dabei zunächst kurze Laserpulse auf eine kleine Goldprobe, wodurch Gammastrahlen als sogenannte Bremsstrahlung entstanden. Die Gammateilchen trafen anschließend auf eine Probe mit Jod-129. Aus deren Atomkernen wurden Neutronen herausgeschlagen, wodurch Kerne des Isotops Jod-128 entstanden, die wesentlich schneller zerfallen. Jetzt soll geprüft werden, ob sich das Verfahren in großem Stil zur Entsorgung anfallenden Atommülls anwenden läßt.“

Auch Heise Online berichtete (16.08.2003)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Atommuellentsorgung-mit-Laserstrahlen-83861.html

(…) Forschungen in der nuklearen Laserphysik sind relativ neu. Erst im Jahr 1999 hatten Ledingham und Kollegen sowie ein US-Forscherteam unabhängig voneinander die laserinduzierte Kernspaltung an Uran-238 entdeckt. Einem Team an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gelang die Spaltung von Uran-238 und Thorium-232 Anfang des Jahres erstmals mit Hilfe eines kleineren Lasers. (…).

Seit dem Jahr 2003 wurde in keinen deutschen Medien mehr von den weiteren Forschungsergebnissen berichtet, wenn die Untersuchungen denn überhaupt fortgesetzt wurden. Schade, dass sich die Regierung auf die Suche nach neuen Endlagern beschränkt und (zumindest offiziell) keine Gelder für Nachforschungen in andere Richtungen ausgibt. Deswegen verbreitet diese Berichte (der Artikel kann auch gerne auf andere Blogs mit Quellenangabe eingebunden werden)!