Russlands staatlicher Fernsehsender Russia Today jetzt auf Deutsch!

Heute früh um 10 Uhr hat Russlands staatlicher Fernsehsender Russia Today ein deutsches Angebot gestartet. Gesendet wird noch nicht, dafür gibt es ein Nachrichtenportal auf Deutsch. Ich freue mich, dass Russlands Sicht auf wichtige, weltpolitische Themen nun endlich auch im deutschsprachigen Raum Eingang gefunden hat.

http://www.rtdeutsch.com/

https://www.facebook.com/rtdeutsch

https://twitter.com/RT_Deutsch

RT Deutsch 1

Advertisements

Fukushima gefährdet die ganze Pazifik-Region!

Von Erdenherz

Aktuelle Lage in Fukushima:
Gersten Nacht traf gegen 2:30 Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 7.1 (das Beben 2011 hatte die Stärke 9.1) die Region Fukushima. Die Behörden gaben sofort eine Tsunami-Warnung heraus. Heute Morgen meldete die Betreiberfirma Tepco  keine neuen Schäden.
Lage allgemein:
In dem schwerbeschädigten Reaktor Unit 4 lagern 1300 Brennelemente, die ständig gekühlt (unter Wasser gehalten) werden müssen und sich niemals berühren dürfen. Tritt eines dieser Szenarios ein, kommt es zu einer Explosion (oder Entzündung) der Brennelemente, welche die ganze Pazifikregion verstrahlen würde. Die Kraft der insgesamt 6500 Brennelemente, die sich in den 8 verschiedenen Reaktoren befinden, kann eine Explosion auslösen, die 15.000 x stärker ist, als der amerikanische Atombomben-Abwurf auf Hiroshima im Jahre 1945 (bei dem bis heute 200.000 Menschen ums Leben kamen).
Bereits jetzt ist das Fundament des Reaktor Unit 4 durch die ständige Überschwemmung mit dem Kühlwasser angehoben. Die Haltbarkeit des Reaktors beträgt nur noch 5 Jahre.
Vor fast 3 Wochen hat der japanische Premier einen Hilferuf an die Nationen der Welt entsendet, da die Betreiberfirma Tepco nicht mehr allein mit den Problemen in Fukushima fertig wird. Eine Woche später warnte die chinesische Regierung Japan vor den Folgen der Katastrophe für die Menschheit und für den Pazifik (in den unablässig das verseuchte Wasser gepumpt wird).
Am 15. Oktober stieg die Radioaktivität in Fukushima auf den Höchstwert seit Beginn der Katastrophe im März 2011. Die Werte waren 13x höher als noch am Vortag. Als am 18. Oktober der Wirbelsturm Wipha (der stärkste seit 10 Jahren) Japan traf, stiegen die Werte noch einmal auf 1.400 Becquerel von radioaktivem Material pro Liter. Die Werte waren damit (noch einmal) 70x höher als davor.
Am 22. Oktober traf dann folgende Nachricht ein: „Neue gigantische Strahlung in Fukushima. Die Radioaktivität in einem Brunnen nahe eines Auffangbeckens ist immens gestiegen.“ Es wurden unglaubliche 400.000 Becquerel pro Liter Bestrahlung festgestellt. Das waren 6500x mehr als am Vortag. Der Grund dafür waren wohl die Regenfälle, die zu einer Überschwemmung führten.

Quellen:

http://www.neopresse.com/umwelt/neue-gigantische-strahlung-in-fukushima/
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/?s=fukushima&searchsubmit=

Meditation für Fukushima:

http://lichtwelt.wordpress.com/2013/10/21/geistige-arbeit-fur-fukushima/

Atommüll ist recycelbar!

Hinweis II: Erdenherz ist nicht davon überzeugt, dass die Atomtechnologie eine Zukunft hat! Die Atomtechnologie zerstört vielmehr unsere Mutter Erde. Erdenherz sucht und berichtet über Möglichkeiten und Lösungen zur Beseitigung der Radioaktivität des atomaren Abfalls.

Hinweis: Update vom 11.05.2013 – diese Technologie ist wohl noch nicht ausgereift.

Die Zeitschrift Fusion im Jahre 2003:

Atommüllentsorgung mit Laserstrahlen

Die Halbwertszeit nuklearer Teilchen läßt sich mit relativ einfachen Mitteln drastisch verkürzen, wodurch das Problem der Endlagerung von Atommüll aus Kernkraftwerken umgangen werden könnte. So ist es einem Team um Ken Ledingham von der schottischen Universität Strathclyde gelungen, radioaktives Jod-129 mit einer Halbwertszeit von 15,7 Millionen Jahren durch indirekten Laserbeschuß in Jod-128 mit einer Halbwertszeit von nur 25 Minuten zu spalten. Die Forscher richteten dabei zunächst kurze Laserpulse auf eine kleine Goldprobe, wodurch Gammastrahlen als sogenannte Bremsstrahlung entstanden. Die Gammateilchen trafen anschließend auf eine Probe mit Jod-129. Aus deren Atomkernen wurden Neutronen herausgeschlagen, wodurch Kerne des Isotops Jod-128 entstanden, die wesentlich schneller zerfallen. Jetzt soll geprüft werden, ob sich das Verfahren in großem Stil zur Entsorgung anfallenden Atommülls anwenden läßt.“

Auch Heise Online berichtete (16.08.2003)

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Atommuellentsorgung-mit-Laserstrahlen-83861.html

(…) Forschungen in der nuklearen Laserphysik sind relativ neu. Erst im Jahr 1999 hatten Ledingham und Kollegen sowie ein US-Forscherteam unabhängig voneinander die laserinduzierte Kernspaltung an Uran-238 entdeckt. Einem Team an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gelang die Spaltung von Uran-238 und Thorium-232 Anfang des Jahres erstmals mit Hilfe eines kleineren Lasers. (…).

Seit dem Jahr 2003 wurde in keinen deutschen Medien mehr von den weiteren Forschungsergebnissen berichtet, wenn die Untersuchungen denn überhaupt fortgesetzt wurden. Schade, dass sich die Regierung auf die Suche nach neuen Endlagern beschränkt und (zumindest offiziell) keine Gelder für Nachforschungen in andere Richtungen ausgibt. Deswegen verbreitet diese Berichte (der Artikel kann auch gerne auf andere Blogs mit Quellenangabe eingebunden werden)!