Erdmagnetfeld schwächt sich 10x schneller ab

Die neuen Daten der Sattelitengruppe „Swarm“ haben ergeben, dass sich das Erdmagnetfeld 10x schneller abschwächt als bisher gedacht. Die Entwicklungen werden als signifikant eingestuft. Während die allgemein anerkannte Wissenschaft bis vor wenigen Tagen noch davon ausging, dass sich der Magnetische Polsprung, der sich (nach Einschätzungen der Forscher) seit 780.000 Jahren nicht mehr ereignete und eigentlich längst überfallig wäre, in frühestens 2000 Jahren ereignen werde.
Es sind die allerersten Bilder, die Swarm zur Erde sendete. Das Bild unten zeigt die massive Abschwächung (blau) über dem Südatlantik und die stärksten Zonen über Nordamerika, Sibirien und Westaustralien. In diesem Video können Sie die Veränderungen des Magnetfelds seit Januar beobachten: http://www.youtube.com/watch?v=1OgRpLaeZBo#t=24
erdmagnetfeld
                      Copyright: ESA/DTU Space
Das Erdmagnetfeld dient dem Zweck, Mutter Erde vor Sonnenstürmen, Meteoriten und Ähnlichem zu schützen. Die Verschiebung des magnetischen Nordpols in Richtung Sibirien (wissenschaftlich bereits seit einigen Jahrzehnten beobachtet) führt dazu, dass der geographische Nordpol längst nicht mehr mit dem Magnetischen übereinstimmt, Flughäfen bekommen im Abstand von wenigen Wochen neue Koordinaten. Während man bisher eine magnetische Polverschiebung in 2000 (manche Quellen gaben 3000-4000) Jahren annahm, kann sich der Wechsel offenbar doch schon sehr viel früher ereignen.
Bereits im Juni 2013 hatte ich erfahren, dass statt der bisher max. 60 Meilen pro Jahr (Verschiebung des magnetischen Nordpols), sich der Pol im ersten Halbjahr bereits um 130 Meilen in Richtung Sibirien bewegte (Eine Meile pro Tag). http://www.zengardner.com/the-shift-is-on-magnetic-north-pole-now-racing-a-mile-a-day/
Urvölker wie die Maya haben den Polsprung für diese Zeit vorraus gesagt, einen genauen Termin nannten sie nicht, jedoch ein Zeitfenster. Und das reicht von 2007 – 2015. Das Erdmagnetfeld schwächt sich, wie wir wissen, seit 500 Jahren ab, seit einigen Jahrzehnten hat sich die Entwicklung verstärkt und die Pole haben angefangen zu wandern.
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7 Kommentare zu “Erdmagnetfeld schwächt sich 10x schneller ab

  1. sehr spannend! PARADIGMENWECHSEL:
    ist auf allen ebenen spürbar und sichtbar!!!!
    immer mehr menschen werden wach, jedoch für viele wird es noch mühsamer werden….man kann das gut beobachten…wach durchs leben gehen und man sieht und spürt die gewaltigen auswirkungen aber auch entwicklungen, wie gesagt, sehr spannend! sich super ernähren hilft sehr!!! keinerlei industrienahrung!!
    KEINE ANGST!

  2. Bekommen wir dann auch in Mitteleuropa Polarlichter? Funktionieren die Kommunikationssatelliten noch, wenn das Magnetfeld weiterhin schwächer wird?

    Zum Update: Es ist nicht die Erdanziehungskraft als ganzes die Abnimmt. Dazu müsste sich die Masse der Erde ändern. Aber die Masse verteilt sich durch die Eisschmelze anders, d.h. an den Stellen wo besonders viel Eis geschmolzen ist, hat die Erdschwerkraft etwas abgenommen, dafür dort, wo jetzt das Schmelzwasser ist, etwas zugenommen. In der Summe hat sich nichts geändert.

    Der Punkt des Artikels ist eher folgender: Es schmilzt mehr Eis als erwartet, und das merkt man sogar an der Schwerkraft über den Eisflächen.

      • Das hatte ich jetzt nicht gemeint – der Artikel ist interessant, und die Eisschmelze ist bedrohlich. Zumindest für Küstennahe Siedlungsgebiete und Inseln.

        Und es müssen wirklich enorme Massen an Eis sein, die geschmolzen sind, damit man das am Schwerefeld der Erde feststellen konnte. Weit mehr als man auf Bildern von oben sehen konnte.

        Es gibt die Theorie, dass die Erde die allermeiste Zeit ihrer Existenz keine vereisten Polkappen hatte, und wir jetzt, nach eine langen Eiszeit, wieder auf dem Weg zu einer Warmzeit sind – die überraschend schnell kommt, aber alle Prognosen sind noch moderat gegenüber der Schätzung von Paläontologen dass die Erde früher schon mal im Mittel 4-9° Celsius wärmer war als heute. Damals war allerdings auch sehr viel mehr CO2 in der Atmosphäre als heute – das bsichen, was wir Menschen dazugegeben haben ist, wenn auch spürbar, immer noch wenig gegen die Schwankungen die es früher schon ganz ohne Einfluss des Menschen gab.

        Nichtsdestotrotz, wir sollten die Warnzeichen ernst nehmen, und uns auf Veränderungen einstellen, soweit uns das eben möglich ist.

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