Fukushima gefährdet die ganze Pazifik-Region!

Von Erdenherz

Aktuelle Lage in Fukushima:
Gersten Nacht traf gegen 2:30 Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 7.1 (das Beben 2011 hatte die Stärke 9.1) die Region Fukushima. Die Behörden gaben sofort eine Tsunami-Warnung heraus. Heute Morgen meldete die Betreiberfirma Tepco  keine neuen Schäden.
Lage allgemein:
In dem schwerbeschädigten Reaktor Unit 4 lagern 1300 Brennelemente, die ständig gekühlt (unter Wasser gehalten) werden müssen und sich niemals berühren dürfen. Tritt eines dieser Szenarios ein, kommt es zu einer Explosion (oder Entzündung) der Brennelemente, welche die ganze Pazifikregion verstrahlen würde. Die Kraft der insgesamt 6500 Brennelemente, die sich in den 8 verschiedenen Reaktoren befinden, kann eine Explosion auslösen, die 15.000 x stärker ist, als der amerikanische Atombomben-Abwurf auf Hiroshima im Jahre 1945 (bei dem bis heute 200.000 Menschen ums Leben kamen).
Bereits jetzt ist das Fundament des Reaktor Unit 4 durch die ständige Überschwemmung mit dem Kühlwasser angehoben. Die Haltbarkeit des Reaktors beträgt nur noch 5 Jahre.
Vor fast 3 Wochen hat der japanische Premier einen Hilferuf an die Nationen der Welt entsendet, da die Betreiberfirma Tepco nicht mehr allein mit den Problemen in Fukushima fertig wird. Eine Woche später warnte die chinesische Regierung Japan vor den Folgen der Katastrophe für die Menschheit und für den Pazifik (in den unablässig das verseuchte Wasser gepumpt wird).
Am 15. Oktober stieg die Radioaktivität in Fukushima auf den Höchstwert seit Beginn der Katastrophe im März 2011. Die Werte waren 13x höher als noch am Vortag. Als am 18. Oktober der Wirbelsturm Wipha (der stärkste seit 10 Jahren) Japan traf, stiegen die Werte noch einmal auf 1.400 Becquerel von radioaktivem Material pro Liter. Die Werte waren damit (noch einmal) 70x höher als davor.
Am 22. Oktober traf dann folgende Nachricht ein: „Neue gigantische Strahlung in Fukushima. Die Radioaktivität in einem Brunnen nahe eines Auffangbeckens ist immens gestiegen.“ Es wurden unglaubliche 400.000 Becquerel pro Liter Bestrahlung festgestellt. Das waren 6500x mehr als am Vortag. Der Grund dafür waren wohl die Regenfälle, die zu einer Überschwemmung führten.

Quellen:

http://www.neopresse.com/umwelt/neue-gigantische-strahlung-in-fukushima/
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/?s=fukushima&searchsubmit=

Meditation für Fukushima:

http://lichtwelt.wordpress.com/2013/10/21/geistige-arbeit-fur-fukushima/

Stuttgart 21 kostet mind. 8,5 Milliarden Euro!

Geschrieben von Erdenherz.

Anfang April 2011, kurz nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg, veröffentlichte Arno Luik im Stern einen Artikel über ein bahninternes Dokument, von dem ehemaligen Projektleiter Hany Azer. Es handelte von 122 Chancen und Risiken für Stuttgart 21 (Chance = Einsparungen, Risiko = Mehrkosten), wovon 48 mit konkreten Mehrkosten beziffert wurden. Treten diese Risiken ein, könnte es zu Mehrkosten von 1,264 Milliarden Euro kommen. Für die restlichen Risiken waren keine Mehrkosten angegeben, dennoch schätzten Experten, die das 130 Seiten lange Dokument für den Stern auswerteten, hier mit 2 Milliarden Euro Mehrkosten. Lediglich eine Chance, mit möglichen Einsparungen hatte Hany Azer in seinem Bericht aufgeführt. Interessanterweise waren die 73 Risiken, ohne konkret angegebene Mehrkosten, mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von über 50% bewertet. Bei den anderen 48 allerdings, mit den angegebenen Mehrkosten, lag die Wahrscheinlichkeit unter 50%.

Dieses Dokument wurde nie öffentliches Thema, nicht als Hany Azer am 31. Mai 2011 zurücktrat und nicht als die Baden-Württemberger im November 2011 über den Ausstieg des Landes aus Stuttgart 21 abstimmten. Damals galt der Kostendeckel von 4,5 Milliarden Euro und als man „sein Kreuz machte“, dachte man Stuttgart 21 würde 4,088 Milliarden Euro kosten.

Erst jetzt wird das geheime Papier, welches der Stern vor mehr als 2 Jahren veröffentlichte, Thema in den Medien. Der Finanzierungsrahmen beträgt inzwischen 6,526 Milliarden Euro. Die S21-kritische Gruppe Ingenieure 22 (bestehend aus Eisenbahnern, Technikern, Geologen, Signaltechnikern, Tunnelbauern und weiteren Spezialisten) hat nun den geheimen Azer-Bericht über die 121 Risiken für Stuttgart 21 ausgewertet und kommt zu dem Schluss, dass der neue Tunnelbahnhof mind. 8,5 Milliarden oder gar bis zu 10 Milliarden Euro kostet.

Quellen:

Aktuelles (Ingenieure 22 und Zeitungsberichte):

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-21-kritiker-werfen-der-bahn-vertuschung-vor.8641fcd7-a53e-4d60-b777-b0229de06a76.html

http://www.ingenieure22.de/images/publikat/20130127_analyse121kostenrisiken-1.pdf

Stern (Berichte und Geheimdokument):

http://asset3.stern.de/media/pdf/politik/stuttgart_21.pdf

http://www.stern.de/politik/deutschland/geheimpapier-zu-stuttgart-21-wie-die-bahn-die-wahren-kosten-verschleiert-1708627.html

http://www.stern.de/wirtschaft/news/studie-zu-stuttgart-21-ein-bahnhof-voller-risiken-1671085.html

Besatzungsrecht gilt seit 68 Jahren – wann werden wir souverän?

Geschrieben von Erdenherz

Sonderrechte und ein ausgehebelter „Friedensvertrag“ – Die BRD ist nicht souverän

Snowdens Enthüllungen

Der amerikanische Nachrichtendienst NSA hat den globalen Anspruch Telekommunikation zu erfassen, ein Geheimdienstexperte schätzt den Jahresetat dafür auf 100 Milliarden $. Auf der ganzen Welt sind über 65.000 Mitarbeiter für die Überwachung und Bespitzelung von Regierungen, Beamten und Bürgern zuständig. In der BRD hat die NSA ihren Hauptsitz in den Patch Barracks in Stuttgart-Vaihingen.

Die Enthüllungen verrieten, dass die Geheimdienstmitarbeiter der NSA in Deutschland täglich bis zu 60 Millionen Internetverbindungen und monatlich 500 Mio. Telefonverbindungen überwachen, dabei ist die BRD in Europa das Hauptziel. Unterstützung bekommen sie von über 100 US- und 200 (steuerbefreiten) deutschen Firmen. Alles im Wissen von BND und Regierung.

Der Historiker Josef Foschepoth fand heraus, dass die Große Koalition den drei westlichen Alliierten 1968 in einem Geheimabkommen das Recht zu unbegrenzter geheimdienstlicher Tätigkeit zugesichert hatte. Nach dem Anfang August das Abkommen gekündigt wurde, stellte er fest, dass durch das Zusatzabkommen zum Nato-Truppenstatut vom 3. August 1959 Geheimdienste weiter legal in der BRD spionieren dürfen.

Sind wir eigentlich besetzt?

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich mit dem 2+4 Vertrag verpflichtet, sein Heer auf 370.000 Soldaten zu begrenzen. Heute sind es 182.927, wovon sich 5934 im Ausland befinden (außerdem gibt es noch 90.000 Reservisten für den Heimatschutz). Bis heute werden knapp 80 ausländische Militärbasen in Deutschland betrieben, in denen 79.695 Soldaten arbeiten. Weiterlesen